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Zita Kantor Veröffentlicht von am

10 Jahre buw Pècs: Szilvia Firkó blickt zurück

2005 ist nicht nur das Gründungsjahr der ungarischen buw-Niederlassung in Pècs, sondern auch das Jahr, in dem Szilvia Firkó ins Berufsleben startete. Zum Dienstjubiläum schildert sie nun ihre ganz persönlichen Eindrücke aus 10 Jahren buw und spricht mit Kollegin Zita Kantor über ihren ersten Arbeitstag, ihren Wiedereinstieg nach der Mutterschaft und ihren Weg von der Kundenberaterin zur Projektleiterin.

Zita Kantor: Wie führte dich dein Weg zu buw?

Szilvia Firkó

Szilvia Firkó

Szilvia Firkó: Als ich damals mit dem Studium fertig war, habe ich mich nach Jobs umgeschaut. Dank einer Zeitungsanzeige wurde ich auf buw aufmerksam. Dort stand, dass eine deutsche Firma nach Pécs kommt. Ich habe dann direkt die buw-Veranstaltung im Rathaus besucht. Sie präsentierten die Unternehmensgruppe, sprachen über die Pläne in Pécs und die Tätigkeit selbst. Ich nahm an ersten Interviews teil und danach gab es noch weitere Runden. Als ich die Zusage dann endlich bekam, habe ich mich sehr gefreut.

 

Zita: Und wie war dein erster Arbeitstag?

Szilvia: Ich hatte mitbekommen, dass es am Anfang so 15 Mitarbeiter geben sollte, aber als ich zu meinem ersten Arbeitstag in der Firma erschien, war noch alles leer. Nur eine Putzfrau saugte den Boden. Wir hatten nicht mal ein buw-Schild am Gebäude. Doch dann begann schnell eine sehr schöne, turbulente Zeit. Wir haben alles gemeinsam aufgebaut, was die Leute sehr zusammengeschweißt hat.

Zita: Wie hast du den Standortaufbau miterlebt?

Szilvia: Jeder hat jeden unterstützt, wir waren wie eine kleine Familie. Auch aus Deutschland hat buw viele Kollegen geschickt. Und so wuchsen wir dann immer weiter. Das erste große Projekt war Weltbild und etwa ein Jahr später kam Vodafone dazu. Inzwischen sind wir auf 180 Mitarbeiter gewachsen. Jeder wird weiterhin gut aufgenommen und niemand wird fallen gelassen. Das Gefühl von Zusammenhalten spür ich auch bei dieser Mitarbeiteranzahl noch. Schon im Empfangsbereich sehe ich immer lächelnde Gesichter.

Zita: Warum hat es dich immer bei buw gehalten?

Szilvia: Ich finde, buw hat den Vorteil, dass man sich weiterentwickeln kann. Ich habe als Agentin angefangen, aber meine Vorgesetzten sahen Potenzial in mir. So bin ich zuerst Backoffice-Mitarbeiterin und später Teamleiterin geworden. Ich konnte mich im Berufsalltag in anderen Situationen ausprobieren und meine Fähigkeiten ganz toll entfalten. Außerdem habe ich von den Kenntnissen, die ich hier erworben habe, auch im Privatleben profitiert, wie etwa von den Feedbackregeln. Ich bin davon überzeugt, dass es sich lohnt, wirklich loyal zu sein, man wird hier bei buw nämlich tatsächlich wahrgenommen.

Zita: Du hast einen kleinen Sohn. Wie hast du deine Elternzeit erlebt?

Szilvia: In meinen 10 Jahren habe ich eine kurze Babypause eingelegt. Ich hatte aber auch während dieser Pause stets Kontakt zu den Kollegen. Zum Beispiel habe ich zu den buw-Veranstaltungen immer eine Einladung erhalten. So fühlt man sich integriert, man hat das Gefühl, dass man trotzdem weiterhin dazugehört. Zu meinem Geburtstag und sogar zum Geburtstag meines Sohnes habe ich von meiner Chefin einen netten Anruf bekommen. Das habe ich als anerkennend und wertschätzend empfunden.

Zita: Konnte buw dich beim Wiedereinstieg unterstützten?

Szilvia: Die Rückkehr zu meinem Job lief reibungslos, auch wenn es für eine Mutter nicht so einfach ist, sich vom Kind loszureißen. Ich bekam sogar die Chance, mich wieder in einer neuen Position auszuprobieren. Seither arbeite ich als Projektleiterin. Ich schätze es sehr, dass es bei buw trotz des Mutterseins möglich ist, Karriere zu machen. Und ich bin nicht die Einzige, die diese Zeit als so angenehm erlebt hat, das bestätigen auch andere – man tauscht sich ja als Mutter regelmäßig aus.

Außerdem erleichtert die buw-Kinderbetreuung mein Leben als berufstätige Mutter. Jeder Mitarbeiter kann den Nachwuchs hier in gute Hände abgeben und so die Weihnachtsferien oder Sommerpause leichter überbrücken. Ich habe das zwar bis jetzt noch nicht in Anspruch genommen, weil mein Sohn noch zu klein ist, aber für die Zukunft gibt es mir ein gutes Gefühl die Möglichkeit zu haben.

Ich finde es auch sehr schön, dass die ganze Familie bei buw-Events mitintegriert wird. Es gibt immer wieder Veranstaltungen, bei denen auch Mann und Kind teilnehmen können. So schließen Kinder und Familien der Kollegen ebenfalls Freundschaften untereinander. Nicht zu schweigen von den Sportaktivitäten bei buw-Pècs, um nach der Geburt die Figur zu trainieren oder die Massageangebote zum Entspannen.

Zita: Und was ist bei buw nach zehn Jahren immer noch so wie früher?

Szilvia: Natürlich hat sich in diesen 10 Jahren vieles verändert. Es gibt aber immer noch Kollegen, die alle 10 Jahre miterlebt haben. Wir haben etwa eine nette, temperamentvolle Kollegin, die schon mehrere Projekte durch ihr Dasein gestärkt hat – immer engagiert und motiviert. Trotz ihres Alters ist sie bei den Partys andauernd die Erste auf der Tanzfläche. Sie tanzt immer die ganze Nacht durch und reißt alle mit. Das finde ich einfach faszinierend.


Arbeiten bei buw-Pècs

Die Unternehmenskultur in Pècs ist von der Stiftung JÓL-LÉT als die familienfreundlichste Süd-Ungarns ausgezeichnet worden. Erfahrt mehr in unserem Blog! 

Zita Kantor

Über Zita Kantor:

Ich bin seit Juni 2006 bei buw, habe damals während meines Studiums als CSA angefangen. Kurz danach habe ich die Personaleinsatzplanung übernommen und nach ein paar Jahren Schritt für Schritt ... [Mehr]

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